Familienrückhalt: Warum wir ihn so sehr vermissen

Shownotes

In dieser Folge spreche ich offen darüber, weshalb emotionaler Rückhalt in vielen Familien fehlt und wie sehr uns das als Mamas prägt. Ich teile meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen aus Gesprächen mit anderen Frauen, die sich oft als Einzelkämpferinnen fühlen. Gemeinsam erkunden wir, warum echte Verbundenheit so selten geworden ist und wie wir neue Wege finden können, emotionale Unterstützung zu erleben. Ich erzähle, warum ich eine Community gründen möchte, in der jede Mama sich angenommen fühlt, ohne etwas leisten zu müssen. Lass dich inspirieren, alte Muster zu hinterfragen und mit mir an einer stärkenden Gemeinschaft zu bauen.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Fakit Mama sein, deinem Podcast für Mamas die ihren eigenen Weg gehen.

00:00:09: Und sich von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen anderer Menschen nicht beeinflussen lassen!

00:00:17: Heute will ich über Familienrückhalt sprechen weil ich einfach merke Rückhalt in der Familie ist was, was wir Mamas.

00:00:27: Also ich gehe jetzt einmal davon aus dass du wenn du mein Podcast hast zu zwischen... ...fünfundzwanzig und vierzig bist?

00:00:36: Und da wir gerade in einer Generation groß geworden sind wo Rückhalt relativ wenig vorkommt also zumindest kenne ich das halt so aus den Geschichten von Freundinnen, Bekannten, Kundinnen und so weiter und sofort.

00:00:55: Und natürlich auch von meiner eigenen Familie in Geschichte.

00:01:00: Und deswegen morgen mal erkunden was genau denn dieser Rückhalt in der Familie bedeutet?

00:01:07: Für mich ist Rückhalt jetzt nicht nur materiell oder finanziell unterstützt zu werden oder das man da hat wo man war.

00:01:17: okay wenn jetzt wirklich der Hut brennt dann kann ich mich da melden, sondern mir geht es viel mehr um diesen emotionalen Rückhalt.

00:01:28: Um dieses Gehalten werden, um dieses erfahren.

00:01:32: hey!

00:01:33: Ich bin genau richtig so wie ich bin und ich merke das in meiner Familie dass das ja von dort ausgesendet wird, dass sie das fühlen kann oder sie das wahrnehmen kann, dass sich keine bestimmten Anforderungen erfüllen muss, um da dazuzugehören.

00:01:55: Und da komme ich eben zu einem Punkt wo ich sag grad Millenialmamas also wie uns jetzt bezeichnen würde haben das einfach viel zu wenig mitbekommen.

00:02:08: und zwar liegt es nicht einfach daran weil wir in einer Zeit groß geworden sind verantwortlich waren für die Arbeit.

00:02:20: Viele Mütter aber auch schon in Teilzeit oder vielleicht sogar schon in Vollzeit gearbeitet haben und es einfach nur diese klassische Aufteilung gegeben hat zwischen Mann und Frau, und das war halt dann oft so dass quasi die Väter gar nicht physisch anwesend waren und wenn sie dann zu Hause waren jetzt Näher zu viel Zeit mit den Kindern verbracht haben, träume ich mal behaupten.

00:02:53: Und gleichzeitig kommen wir auf der anderen Seite Mütter, die damals schon das Gefühl gehabt haben okay irgendwie müssen sie sich um alles kümmern.

00:03:03: Sie sind für den Haushalt verantwortlich, sie sind für die Kinder verantwortliche aber gleichzeitig ist es auch so dass sie nicht nur daheim bleiben können weil dann geht's sie wahrscheinlich finanziell nicht aus.

00:03:15: und genau das ziehen wir als jetzige Mamas noch mit.

00:03:22: Und es ist ja irgendwie verständlich, dass wir als Kinder da nie erfahren haben.

00:03:30: Dass wir so diese emotionalen Rückkeits-Hormen, aber auch sein können wie wir wollen das unsere Eltern uns emotional halten können und Was ich auch finde, was gerade in Europa so ist oder halt in sehr vielen Industriestaaten so geht es einmal.

00:04:00: Das Familie immer kleiner geworden ist.

00:04:03: Es mittlerweile so ist das Familie heute aus Mutter-Vater Kindern besteht und vielleicht noch Oma und Opa aber dass es ja gar nicht unsere Natur entspricht als Menschen zu leben.

00:04:21: Weil wenn man sich die Geschichte anschaut, dann war es eigentlich immer so dass Völker eigentlich fast alle gemeinsam auf einem Fleck gewohnt haben und dort hat die Aufgaben gemeinschaftlich aufgeteilt worden sind und eben Frauen gemeinsam sie um die Kinder gekümmert haben.

00:04:45: Und ich glaube das ist auch einer der Punkte von familiären Rückhalt, der fehlt.

00:04:54: Also vielleicht bist du ja so groß geworden dass deine Großeltern noch bei euch im Haus gewohnt haben oder dass du ja auch noch eine große Familie hast wo das vielleicht nur Gang und Gebe ist, dass man sie gegenseitig unterstützt.

00:05:10: aber ich glaube mal der Großteil von uns da war es dann auch schon so dass man wirklich eben als Familie schon relativ einsam war, sag ich jetzt einmal.

00:05:27: Und das hat sich finde immer mehr zugespitzt.

00:05:30: und mittlerweile ist es ja wirklich so, dass jeder der quasi ein gutes Leben hat alleine mit seinem Partner in einem Haus wohnt, in einem möglichst großen Haus mit Pool, mit Garten, mit Hunden und allem was dazu gehört und gleichzeitig dieser Gemeinschaft immer mehr verloren geht.

00:05:52: Und ich merke das auch, wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dass viele immer wieder sagen ja sie haben Freundinnen, sie hören die auch sporadisch und sie haben auch Kontakt mit ihnen aber es ist halt nicht das Gefühl von richtiger Zusammengehörigkeit und sie halten auch Dinge zurück, sie sprechen nicht alles aus was sie denken einfach weil sie das gegenüber nicht enttäuschen wollen.

00:06:22: Weil sie ja auch irgendwie das Bild waren wollen dass die starken Mamas sind die alles schaffen oder alles hinkriegen weil sie es aber auch so in ihrer Kindheit gelernt haben.

00:06:38: Nur wenn ich stark bin, nur wenn ich leiste dann habe ich es auch verdient dass ich mit anderen Menschen zusammen bin und das ist aber ein Muster finde was echt sehr tief sitzt.

00:06:54: Ja, sehr wehtun kann diese Einsamkeit dann zu spüren gerade wenn man jetzt zum ersten Mal Mama wird und dann ein kleines Baby im Arm hat und sie so denkt.

00:07:06: irgendwie habe ich mir das alles anders vorgestellt.

00:07:09: Und dann hat man vielleicht die Schwiegereltern oder die Eltern in der Nähe aber so richtig emotional gehalten und so richtig das Gefühl von Okay, ich kann nur jetzt alles aussprechen.

00:07:27: Egal wo es kommt haben wir die wenigsten und... Ich finde es ist Zeit das zu ändern.

00:07:36: Es ist vielleicht noch nicht an der Zeit dass wir jetzt alle eine große Mama-WG gründen wo wir uns gegenseitig mit Wäsche waschen kochen und haushalten usw.

00:07:48: unterstützen Wobei immer das auch durchaus irgendwann mal vorstellen kann.

00:07:54: Aber so der erste Schritt ist, wo ich mir wirklich denke okay.

00:08:00: Wie kann ich Frauen unterstützen die das merken?

00:08:07: Die das Gefühl haben ok irgendwie bin ich da in mein Leben zur totalen Einzelkämpferin geworden.

00:08:15: Irgendwie habe ich das Gefühl es versteht mir keiner so richtig.

00:08:21: irgendwie leiste die ganze Zeit meinen Beitrag, in dem ich auf mein Kind aufpaste.

00:08:26: In dem ich arbeiten gehe und mich um das Haus oder den Haushalt kümmere.

00:08:35: Und... Ich fühle mich aber trotzdem nicht gesehen!

00:08:39: Ich fühl mich nicht angenommen, ich fühle mir nicht glücklich.

00:08:43: Mein Partner war es nicht, was ich gerade durchmache weil er ist, kann man mal, sondern er ist ein Papa und er wird es nie zu hundert Prozent nachfühlen können.

00:09:01: Und deswegen ist da mal Idee entstanden, ich will auch Community gründen!

00:09:08: Diese Community soll den Zweck kommen dass man Menschen um sich hat die diese emotionale Verbundenheit übernehmen die man in der Familie nicht erhalten hat.

00:09:28: Diese Gemeinschaft zu dem Zweck kommen, dass es reicht, man selbst zu sein ohne irgendwas zu leisten oder irgendwelche Anforderungen zu entsprechen und einfach ein Ort wo man alles aussprechen kann was man sich denkt ohne dafür verurteilt zu werden.

00:09:54: Und es ist nicht nur ein Ja okay, ich verstehe die.

00:10:06: Weil oft braucht's einfach wen der sagt Ah gut das du das sagst mir gehts genau so.

00:10:14: und erst dadurch entsteht dann diese Verbundenheit und dieses Gefühl von Hey wir sitzen alle im selben Boot Wir kennen aber auch gemeinsam was daran ändern.

00:10:30: Und ich will einfach diese Stärke, weil alle Mamas die mein Podcast sehen, das sind richtige Granaten, diese Stärken hervorheben, die sie dort auftut, diese Möglichkeiten wenn wir Mamas zusammenhalten diesen Mut hervorzuheben Dinge anders zu machen irgendwie kreative Ideen zu haben, wie das Leben ausschauen kann.

00:11:02: Wie man das so machen kann, dass sie Frauen und Mamas einfach wertgeschätzt fühlen.

00:11:09: Und es ist halt damals so, dass wir bei uns selbst beginnen müssen was zu verändern um einen größeren gesellschaftlichen Wandel umzusetzen und durchzuführen.

00:11:26: Und ja, was es dafür braucht ist natürlich erstens ganz viele Mamas die sich da angesprochen fühlen und dabei sein wollen über dieser Community.

00:11:37: Und dann heute auch noch einen sehr großen Anteil von Mut und Fakit-Energie.

00:11:44: Und Fakite-Elergie hat im Sinn von... Jetzt auf alles!

00:11:53: Sondern in dem Sinn von Hey, was mache ich eigentlich?

00:11:58: Weil das wer anderer von mir erwartet dass es so richtig ist?

00:12:02: und was will ich aber stattdessen machen.

00:12:06: Und ganz oft ist es halt einfach so, dass wir wissen okay des will nicht Aber kein Plan haben davon Was ich wirklich will!

00:12:17: Und durch diese Gemeinschaft, durch diesen Austausch von Frauen wird es dann ermöglicht, gemeinsam auf kreative Ideen zu kommen und gemeinsam auch zu merken okay das ist eigentlich das was ich brauche.

00:12:34: Und das war gar nicht x y z sondern es ist etwas ganz anderes.

00:12:39: Ja ja ich werde die Community online aufsetzen und mehrere Infos wird wahrscheinlich bald geben.

00:12:52: Ja, das alles für mich durchzudenken wie ich es umsetzen mag.

00:12:56: Und ich freue mich aber auf jeden Fall wenn du das jetzt schon auch gekocht hast und da denkst, oh ja geil, da will ich dabei sein dass du mir einfach schreibst, dass du mal deine Gedanken teilst was du davon holst...ja!

00:13:16: Dann starten wir würde ich sagen Bis dahin freue ich mich wirklich, vor dir zu lesen und mit dir in Kontakt zu gehen.

00:13:24: In Austausch zu gehen!

00:13:27: Du kannst mal jederzeit auf Instagram magdalena.hausmann auch private Nachrichten schreiben oder einfach eine E-Mail, die werde ich auch noch verlinken.

00:13:38: Wie gesagt... Ich bin so aufgeregt auf mein neues Projekt Und ich freue mich sehr darauf das zu starten Weil es wirklich aus sehr tiefer Herzenswunsch ist, da neue Möglichkeiten für Mütter zu schaffen und diesen emotionalen Halt jetzt endlich einmal zu sichern.

00:14:01: Bis dahin alles Liebe und ja bis bald!

00:14:05: Tschüssi.

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